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Jubiläums-Bausatz. Retro-Radio selber bauen.
bitte schnell bestellen!
Jubiläums-Bausatz.
Retro-Radio selber bauen.
Daten: 25 Bauteile: Als Gehäuse dient die Verpackung aus Hartpappe (mit Magnetverschluss), Platine, Ferritantenne, Drehkondensator, Lautstärkeregler, Lautsprecher, Messgerät etc. Einfaches Löten erforderlich. Abmessungen: 19 x 13 x 4,5 cm. Stromversorgung: 1 x 1,5-V Batterie (Typ AA).
Nostalgie pur: In "20 Minuten" die Welt empfangen! Gehen Sie auf Empfang! Zur Feier des 60-jährigen Jubiläums hat der Franzis-Verlag diesen Radiobausatz geschaffen.
Ein wunderschöner Einstieg in die Elektrotechnik: Kristallklarer Klang, sauberer Empfang im nostalgischen Design der 1950er-Jahre. Der Bausatz enthält alle Bauteile, um das Mittelwellen-Radio zum Leben zu erwecken. Mit der klaren Anleitung bauen selbst Anfänger schnell und einfach ein voll funktionsfähiges Radio!
Besonders faszinierend ist der Moment, wenn Sie das erste Knacken und Rauschen im Äther hören und dann die erste ferne Stimme oder Musik aus Kopenhagen, Bukarest, Monte Carlo oder einfach aus Berlin! Die Idee zu diesem Bausatz stammt von Burkhard Kainka, dem Macher des ELO-Magazines. Als originelles Geschenk, für den spannenden Unterricht oder für Familien-Bastelabende bestens geeignet!
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Hier noch einige Tipps und Bilder des Erfinders:
Das "60 Jahre FRANZIS" Retroradio selber bauen
Geschichten und Tipps von B. Kainka

Auch Franzis feiert ein Jubiläum! Das Retro-Radio erinnert an einem Empfänger aus den 1950er Jahren. Besonders gefällt mir das Franzis-Logo auf der Lautsprecher-Bespannung. An dieser Stelle hätten damals andere große Namen wie AEG, Philips, Siemens oder Grundig gestanden. Jetzt erst, 60 Jahren später, ist Franzis in den erlauchten Klub der Radiohersteller eingetreten.

Dieses Foto meines alten AEG-Radios habe ich vor knapp einem Jahr aufgenommen und an Franzis geschickt. Es wurde zum Vorbild für das Franzis-Retro-Radio. So stelle ich mir ein schickes Radio vor. Ich finde die Umsetzung ist sehr gut gelungen. Dank für die grafische Gestaltung an Stefan Herburger.

Wenn man den Bausatz in Händen hält ist vielleicht erst mal nicht klar, wie das Gehäuse geöffnet werden soll. Es wurde mal überlegt, ob dazu ein spezieller Hinweis in Handbuch gehört hätte. Das hätte aber nichts genützt, denn wer das Handbuch in Händen hält hat das Gehäuse schon aufbekommen. Der Trick ist ganz einfach: Die Unterseite verfügt über einen Magnetverschluss. Man muss sie nur abheben und kann dann das Gehäuse öffnen. Dieser Verschluss ist ideal für einen Bausatz! Egal wie oft man das Radio öffnet und wieder schließt, es geht immer!

Zum Vorschein kommen alle Bauteile für das Radio. Alles macht einen sehr soliden Eindruck.

Heute habe ich mir einen dieser Empfänger aufgebaut. Der 1000-µF-Elko ist größer als bisher. Das ist zwar gut für die Qualität, bringt aber möglicherweise Probleme mit der Bauhöhe. Deshalb und aus Gründen der besseren Zugänglichkeit der Lötstellen (für spätere Experimente) habe ich mich entschlossen, die Platine anders herum zu montieren.

Auch die anderen Bauteile wollte ich etwas anders befestigen. Vor allem der Batteriehalter und der Ferritstab lagen mir immer etwas zu locker im Gehäuse. Der Batteriehalter ist jetzt mit etwas Draht am Lautsprecher angelötet. Und der Ferritstab hat eine Spezialhalterung aus Draht bekommen. Eine Seite ist mit an der Platine befestigt, die andere am Poti. Wichtig ist, dass der Haltedraht keine geschlossene Kurzschlusswindung bildet.

Auf der Verpackung des Radios steht: "In 20 Minuten die Welt empfangen". Allerdings ist extrem schnelles Arbeiten eher nicht angesagt. Nach allem was man hört braucht man für einen sorgfältigen Aufbau mindestens eineinhalb Stunden. Ich glaube ich habe sogar zwei Stunden gebraucht, weil ich nach neuen Lösungen der Befestigung gesucht habe.

Auch die Lötstellen auf der Platine sollten mit viel Sorgfalt ausgeführt werden. Sonst kann sich leicht ein Fehler einschleichen, dessen Suche später viele Stunden verschlingt.

Hier noch mal ein Zielfoto für die korrekte Platinenbestückung, nur so zum Vergleich ob alle Widerstände an der richtigen Stelle liegen. Die häufigsten Irrtümer sind übrigens neben kalten Lötstellen vertauschte und verdreht eingebaute Halbleiter.
Jedenfalls habe ich mich gefreut, dass mein Radio auf Anhieb funktioniert hat. Die neue Montage des Ferritstabs hat sich bewährt und verringert möglicherweise Probleme einer Schwingneigung bei zu geringem Abstand zur Platine. Ob alles optimal funktioniert teste ich immer an der Anzahl der empfangbaren Stationen. Jetzt gerade um 20:30 habe ich 29 Stationen zählen können.
Und nun wird erst einmal der Lötkolben angeheizt. Zwei jugendliche Testlöter haben gezeigt: Es ist zu schaffen, auch wenn man nicht so viel Erfahrung mit dem Lötkolben hat. Das fertige Radio habe ich mal voller Stolz jemand gezeigt, der sonst nichts mit Elektronik am Hut hat. Die Reaktion: " So einfach und übersichtlich ist ein Radio?"
Ein Radio so wie früher!
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Das Retro-Radio auf der Hannover-Messe 2009
Der VDE hat mit der Aktion TectoYou auf der Hannover-Messe 2009 ein Bastel-Event mit dem Retro-Radio durchgeführt. Sehr erfreulich, wenn auf diese Weise ein Beitrag zur Nachwuchs-Förderung geleistet wird. Vielleicht gibt es später mal ein paar Ingenieure, die hier ihren ersten Schritt in die Elektronik gewagt haben.

Quelle: Franzis Verlag
Art.-Nr.: 801870